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Glossar

Aloe Vera

Ein Feuchtigkeitsspender. Hilft zudem bei der Reparatur von Hautschäden.

Bakterien

Einzellige Mikroorganismen mit gerändelten Zellwänden, die sich durch Zweiteilung vermehren. Manche Bakterien verursachen Krankheiten und andere bewirken den Verderb von Lebensmitteln.

Bakteriostatisch

Hemmt das Bakterienwachstum.

Vorteilhafte Inhaltsstoffe

Inhaltsstoffe, die der Haut Vorteile bringen. Beispielsweise muss die Haut gut durchfeuchtet sein; es werden Inhaltsstoffe (z. B. Öle) verwendet, die eine glättende und beruhigende Wirkung auf die Haut haben sowie trockene und schuppige Haut geschmeidig machen.

Corneometer CM825

Testgerät zur Messung der Hautfeuchte.

Dermatologisch getestet

Dies kann geltend gemacht werden, wenn ein Produkt erwiesenermaßen eine gute Hautverträglichkeit aufweist. Hierfür wird ein Primärreizungstest durchgeführt.

Bei Deb verwenden wir einen 48-stündigen Verträglichkeitstest (Patch-Test). 25 Probanden werden am Oberarm getestet.

Die Testprodukte werden auf die Haut aufgetragen und mit einem Okklusivpflaster bedeckt, das 23 Stunden dort belassen wird. Die Reizungs-Scores der Probanden (d. h. jedwede Hautreaktion) werden 1 Stunde nach dem Entfernen des Pflasters visuell beurteilt. Ein zweites Pflaster wird für weitere 23 Stunden aufgebracht (vorausgesetzt, es ist keine Hautreaktion aufgetreten) und 1 Stunde nach dem Entfernen des Pflasters wird eine endgültige Beurteilung vorgenommen.

Dibasische Estern s

Dibasische Estern sind hoch wirksame Lösemittel zum Entfernen von Tinten, Harzen und Farben.

Dicaprylylcarbonat

Ein exzellenter Weichmacher, der für ein „trockenes Hautgefühl“ sorgt, indem er dazu beiträgt, dass sich Handcremes nicht zu fettig anfühlen.

Lebensmittelvergiftende Bakterien

Diese bilden entweder in der Nahrung oder, nach dem Verzehr von verunreinigter Nahrung, im Körper Toxine.

Vereinbarkeit mit Handschuhen

Bestimmte kosmetische Inhaltsstoffe sind nicht mit Materialien kompatibel, die für Einweghandschuhe verwendet werden, insbesondere Latex.

Sie können Nadellöcher oder gar Risse im Handschuh verursachen. Dies kann insbesondere gefährlich sein, wenn die Handschuhe für chirurgische Zwecke eingesetzt werden, da Bakterien von der Hand des Chirurgen durch die Nadellöcher auf den Patienten übertragen werden können.

Es werden Stücke von Handschuhen getestet, indem Handcreme darauf aufgetragen wird und sie im Anschluss 24 Stunden lang bei 40°C gelagert werden, um sie „reifen“ zu lassen.

Dann werden die Stücke BSEN-Tests (Prüfungen auf Dichtheit und diverse Zugeigenschaften) unterzogen.

Grampositiv und Gramnegativ

Ein Färbeverfahren zur Differenzierung von Bakterien.

Grampositive Bakterien färben sich blau/violett und gramnegative Bakterien färben sich rosa. Dies ist den unterschiedlichen Strukturen der Zellwände geschuldet.

Dieser strukturelle Unterschied ist teilweise der Grund dafür, dass keimtötende Mittel verschiedene Aktivitäten gegen gramnegative und grampositive Bakterien haben können.

Lebensmittel mit hohem Verunreinigungsrisiko

Verzehrfertige Lebensmittel, die bei entsprechenden Rahmenbedingungen die Vermehrung von krankheitserregenden Bakterien begünstigen und zum Verzehr ohne Vorbehandlung (die solche Organismen zerstören würde) gedacht sind.

Feuchthaltemittel

Substanzen, welche die Feuchtigkeit aus der Luft absorbieren und binden.

Hierdurch wird die Wasserspeicherkapazität des Stratum corneum (oberste Hautschicht) erhöht. Glycerin ist ein gutes Beispiel für ein solches Produkt.

In Vitro

Bedeutet wörtlich „im Glas“. Ein Test, der im Reagenzglas oder in einer Testflasche (anstatt in einem lebenden Organismus) durchgeführt wird.

In vitro-Filterpapiertest

Bei dieser Methode kommt Filterpapier zum Einsatz, um die Durchfeuchtungsrate durch einen dünnen Film eines bestimmten Hautschutzprodukts zu bestimmen.

Es wird ein gleichmäßig dünner Film auf einen Filterpapierdocht aufgetragen, der in ein kreisförmiges Filterpapier eingeführt wird. Ein Ende des Dochtes wird in die Testlösung (z. B. Wasser).getaucht. Mit einem Tintenmarker kann das Vordringen des Wassers gemessen werden. Je weiter das Wasser vordringt, desto weniger effektiv ist das Testprodukt.

In Vivo

Bedeutet wörtlich „im Körper eines lebenden Organismus“. Bezieht sich auf Tests, die mit menschlichen (oder tierischen) Probanden durchgeführt werden.

Jojobaöl

Spendet der Haut Feuchtigkeit und erhöht die Hautfeuchte, um sie weich und geschmeidig zu machen.

Kaolin

Der natürliche feine weiße Ton hat exzellente Absorptionseigenschaften, die dafür sorgen, dass überschüssige Öle und Unreinheiten der Haut entzogen und absorbiert werden.

Log Reduction

Zählungen von Mikroben sind quantitativ – sie messen, wie effektiv das Desinfektionsmittel gegen den Testorganismus ist.

Die erhaltenen Ergebnisse werden üblicherweise als log-Reduktion oder prozentuale Reduktion angegeben. Die log-Reduktion wird berechnet, indem die Mikroben-Zählungen (z. B. Anzahl der Bakterien) in log 10 konvertiert werden, wobei das Ergebnis der Testprobe von dem des Kontrollarms (d. h. Probe ohne Desinfektionsmittel) abgezogen wird.

Die log-Reduktion kann einer prozentualen Reduktion zugeordnet werden: -

1-log-Reduktion bedeutet 90 %, 2-log-Reduktion bedeutet 99 %, 3-log-Reduktion bedeutet 99,9 %, 4-log-Reduktion bedeutet 99,99 %, 5-log-Reduktion bedeutet 99,999 %.

Diese Prozentsätze sind entscheidend, da die Haut Millionen von Bakterien enthalten kann – die Lebensmittelindustrie legt normalerweise zulässige Grenzwerte im niedrigen dreistelligen Bereich fest.

Wenn z. B. 6.000.000 Bakterien vorhanden sind, verbleiben nach einer 90%igen Verringerung noch 600.000 Bakterien auf der Haut bzw. Oberfläche. Bei einer Verringerung um 99,999 % bleiben nur 60 Bakterien übrig.

Lebensmittel mit niedrigem Verunreinigungsrisiko

Bei Umgebungsbedingungen stabile Lebensmittel, die normalerweise nicht die Vermehrung von Krankheitserregern unterstützen. Jedoch können sie gelegentlich für lebensmittelbedingte Erkrankungen verantwortlich sein, wenn es sich um verzehrfertige Lebensmittel handelt, die mit einer geringen Anzahl von Krankheitserregern kontaminiert sind, z. B. Salat.

Feuchtigkeitsspender

Führen der Haut Feuchtigkeit zu.

Urea wird beispielsweise als Feuchtigkeitsspender eingesetzt. Es hat einen hohen Feuchtigkeitsfaktor und verringert die Hautrauigkeit. Außerdem hat es gewisse entzündungshemmende Eigenschaften. Allantoin ist ein Wirkstoff zur Heilung und Beruhigung der Haut, d. h. es macht die Haut weich und geschmeidig.

Schimmelpilze

Mikroskopische Pflanzen (Pilze), die als wollartige Flecken auf Lebensmitteln auftreten können.

MPR Test

Messung der Durchfeuchtungsrate.   

In vitro-Methode zur Beurteilung der Barriereeigenschaften von Hautschutzformulierungen. Bei dieser Methode kommt eine Papierchromatographie zum Einsatz, um die Durchfeuchtungsrate durch eine dünne Barriere eines bestimmten Hautschutzprodukts zu bestimmen.

Nicht zum Verderb von Lebensmitteln führend

Eine Substanz, die keinen Geruch oder Geschmack auf Lebensmittel überträgt.                                   

Okklusivität

Ein okklusiver Film auf der Haut verhindert die Verdunstung von Wasser aus dem Stratum corneum, der obersten Hautschicht.

PABA Frei

Paraminobenzoesäure (PABA) ist ein wirksames Sonnenschutzmittel, kann jedoch bei manchen Menschen Hautempfindlichkeit und einen juckenden Ausschlag hervorrufen.

Außerdem kann sie auf der Kleidung dunkelgelbe Flecken verursachen.

Panathenol

Ein Feuchtigkeitsspender. Verringert die Hautrauigkeit. Unterstützt die Wundheilung, indem es die Wiederherstellung des Gewebes unterstützt.

Paraffinum Liquidum

Paraffinum liquidum ist ein sehr effektiver Weichmacher und Schmierstoff. Darüber hinaus trägt es zum Hautschutz bei, indem es eine Feuchtigkeitsbarriere bildet.

Pathogen

Ein Organismus, der Krankheiten verursachen kann (z. B. Salmonellen).

PEG-7 Glyceryl Cocoate

Ein Weichmacher und Rückfettungsmittel.

Petrolatum

Ein Weichmacher und Schmierstoff. Trägt zum Hautschutz bei, indem es eine Feuchtigkeitsbarriere bildet.

Polyquate-7

Polyquaternium-7 ist ein hoch wirksames Hautpflege-Polymer.

Residente Organismen/Flora

Dies ist die körpereigene Hautflora, die sich auf der Haut vermehrt und dort verbleibt. Hierbei handelt es sich meist um nicht schädliche Organismen, jedoch können sich auch Staphylococcus aureus und, bei beschädigter oder fortwährend damit in Kontakt kommender Haut (z. B. unter Hochzeitsringen), bestimmte gramnegative Bakterien ansiedeln.

RIT

Repetitiver Irritationstest                                                                                                             Dieser wird eingesetzt, um die Wirksamkeit von Hautschutzcremes gegen Reizstoffe auf menschlicher Haut zu testen. Das Testprodukt (Hautschutzcreme) wird aufgetragen und für eine Einwirkzeit von 30 Minuten auf der Haut belassen. Über der Stelle wird eine Kunststoffkammer befestigt und es wird ein flüssiger Reizstoff zugefügt, der 30 Minuten lang mit der Haut in Kontakt bleibt. Anschließend daran werden Kammer und Flüssigkeit entfernt und die Haut getrocknet. Dies wird 9 Tage lang täglich wiederholt. Es erfolgen tägliche Beurteilungen des Hautzustands, sowohl visuell als auch mit Hilfe von Geräten (z. B. Corneometer, Tewameter). Alle Ergebnisse werden gesammelt und analysiert, um zu bestimmen, ob das Testprodukt eine effektive Barriere gegen den getesteten Reizstoff bietet.

Silikon

Silikon hat gute wasserabweisende Eigenschaften und sorgt für leichte Verteilbarkeit auf der Haut.                             

Hautbarrierefunktion

Die Haut hat viele Funktionen und eine davon ist es, eine Schutzbarriere für den Körper zu bilden. Wenn diese Barriere durch Schnitte oder Verbrennungen beschädigt ist, so verursacht dies nicht nur Unbehagen, sondern ggf. auch Infektionen durch Mikroorganismen, die durch die beschädigte Haut eindringen. Gleichermaßen können auch Umweltstoffe, z. B. Chemikalien, Zugang erhalten.

Um die Barrierefunktion der Haut zu optimieren, muss sie in gutem Zustand gehalten und gut durchfeuchtet werden.

Hautfeuchte

Das Stratum corneum ist die oberste Hautschicht. Der Wassergehalt (Hydratation) des Stratum corneums ist wichtig für den Hautzustand, da Wasser als Weichmacher fungiert. Der Wassergehalt kann über die elektrischen Eigenschaften der Haut (Kapazität) anhand eines Corneometers gemessen werden.

LSF

Lichtschutzfaktor

Diese Ziffer, normalerweise zwischen 0 und 50, definiert das Ausmaß der von einem Sonnenschutzmittel reflektierten Sonnenstrahlen. Ein Sonnenschutzmittel mit LSF 15 reflektiert 95 % der Sonnenstrahlen. Dermatologen empfehlen normalerweise einen höheren LSF (30), da sich gezeigt hat, dass die Menschen in der Regel weniger Sonnenschutzmittel auftragen als erforderlich wäre.

LSF-Messung

Diese wird anhand eines Xenonbogen-Sonnensimulators an menschlichen Freiwilligen durchgeführt. Eine Stelle auf dem Rücken wird einer Reihe von getakteten stufenweisen UV-Bestrahlungen ausgesetzt, mit einem jeweiligen Anstieg um 25 %. Die MED (minimale Erythemdosis) eines Individuums ist die kürzeste Expositionszeit, die 20 bis 24 Stunden nach der Bestrahlung minimal erkennbare Erytheme verursacht. (Ein Erythem ist eine Rötung der Haut.) Der LSF wird aus der MED von ungeschützter Haut berechnet. (Kein Sonnenschutzmittel.) Die Wasserundurchlässigkeit wird ebenfalls an menschlichen Freiwilligen bestimmt. Der Test ist im Grunde deckungsgleich mit dem vorstehenden, aber vor der Exposition mit dem Sonnensimulator wird der Testbereich in eine mit 75-80°F warmem Wasser gefüllte Whirlpoolwanne getaucht. Das Wasser wird 4 x 20 Minuten in moderate Bewegung versetzt, worauf jeweils eine 20-minütige Ruhephase außerhalb des Wassers folgt. Der LSF wird wie oben beschrieben berechnet.

Verderb von Lebensmitteln

Verunreinigung von Lebensmitteln durch unerwünschten Geschmack oder Geruch, z. B. Butter, die Farbdämpfe aufnimmt, oder Schokolade, die aufgrund von Lagerung neben Waschpulver seifig schmeckt.

TEWL

Es verdunstet kontinuierlich Wasser von der Hautoberfläche, das von unten ersetzt wird. Transepidermaler Wasserverlust (TEWL) ist die Rate des Wasserverlusts aus der Hautoberfläche. TEWL steigt bei beschädigter Haut (z. B. trockene Haut) und kann bereits ansteigen, bevor die Beschädigung erkannt wird. TEWL wird mit einem Tewameter gemessen.

Tewameter TM300

Testgerät zur Messung des transepidermalen Wasserverlusts (TEWL).

Transiente Organismen/Flora

Dies sind Mikroorganismen, die sich auf der Haut ablagern, aber dort nicht vermehren. Sie werden leicht von der Haut auf ein berührtes Objekt übertragen. Sie lassen sich ebenso leicht mit bestimmten Reinigungsmethoden entfernen.

UV-A

Diese Strahlen durchdringen das Bindegewebe und sind die primäre Ursache für chronische lichtinduzierte Schäden, wie z. B. frühzeitige Hautalterung.

UV-B

Diese Strahlen dringen in die tiefsten Schichten der Epidermis ein und sind die Hauptursache für Sonnenbrand, DNA-Schäden und die Entstehung von Hautkrebs.

UV-C

Diese Sonnenstrahlen werden von der oberen Atmosphäre (Ozonschicht) absorbiert und erreichen die Erdoberfläche nicht. Diese Form von Strahlung ist die schädlichste für Pflanzen und Tiere. Daher werden wir, falls die Ozonschicht dünner wird, künftig UV-C-Strahlung ausgesetzt sein, was zu vermehrtem Auftreten von Hautkrebs und Augenschäden führt. Allerdings können UV-C-Strahlen auf der Erde durch das Lichtbogenschweißen entstehen, was ebenfalls vermehrt zu Augenschäden führen kann.

Weizenkeimöl

Weizenkeimöl ist äußerst reich an essentiellen Fettsäuren, Vitamin A und D und eine der ergiebigsten Quellen von Vitamin E. Weizenkeimöl ist überaus hautfreundlich und hilft bei der Erneuerung der Hautzellen.

Xanthangummi

Xanthangummi ist ein natürlich gewonnener Verdicker, Stabilisator und hautberuhigender Stoff.

Hefepilz

Ein einzelliger Pilz, der sich durch Sprossung vermehrt und auf bestimmten Lebensmitteln, insbesondere zuckerhaltigen, rasch wächst. Hefepilze sind der primäre Wirkstoff zur Fermentierung (Umwandlung von Zucker in Alkohol und Kohlenstoffdioxid).