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Jede Hand zählt bei der Arbeit

Wie schütze ich meine Hände als Friseur/ Coiffeur richtig?

Über 145.000 Personen arbeiten in Deutschland im Friseurhandwerk. Neben Schneiden, Frisieren und Färben gehören häufig auch Tätigkeiten wie Typberatung, Unterhalten und sogar Seelsorge zu ihren täglichen  Arbeitsanforderungen – ein absoluter Allround-Job also.

Was viele jedoch nicht wissen: Friseure und Coiffeure stehen auch ganz oben auf der Gefährdungsliste für Hauterkrankungen: im Schnitt 97,4 von 10.000 Beschäftigten erkranken pro Jahr an einer berufsbedingten Hautkrankheit. Dies kann verheerende Folgen für Betroffene und Betrieb haben, denn im schlimmsten Fall droht, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können. Praktischerweise gibt es ganz einfache Möglichkeiten sich zu schützen.

Wir haben Ihnen die wichtigsten Fakten und Wege sich zu schützen kurz und bündig zusammengestellt.

Hautbelastungen im Friseurhandwerk und ihre Folgen

Zu den Belastungen, denen Friseure und Coiffeure in ihrem täglichen Arbeitsumfeld ausgesetzt sind, gehören u.a. Chemikalien, das Tragen von Handschuhen, mechanische Einwirkungen und Wasser. Dies kann zu trockenen und rissigen Händen – im schlimmsten Fall zu Kontaktallergien und Ekzemen führen.

Hautbelastungen im Friseurhandwerk und ihr Folgen

Auswirkungen von fehlendem Hautschutz

Durch vermehrten Kontakt mit reizenden Stoffen wird die Haut ausgetrocknet und Hautekzeme können entstehen. Diese sollten unbedingt ernst genommen werden, da ein Ignorieren zu einer chronischen Erkrankung führen kann, was im schlimmsten Fall einen Berufswechsel zur Folge hat. Wichtig ist deshalb von Anfang an auf einen konsequenten Hautschutz zu setzen.

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Auswirkungen von fehlendem Hautschutz bei Friseuren und Coiffeuren

Der perfekte Hautschutz für Friseure und Coiffeure

Der perfekte Hautschutz für Friseure und Coiffeure besteht aus drei verschiedenen Säulen:

  1. Hautschutz vor und während der Arbeit: bestehend aus einer Hautschutzcreme, die gegen wässrige Arbeitsstoffe schützt, sowie - wenn nötig und möglich - Handschuhen
  2. Die Handreinigung zwischendurch: Milde Reiniger ohne Seife und Farbstoffe
  3. Hautpflege nach der Arbeit: regeneriert und stellt die natürliche Schutzbarriere wieder her

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Der perfekte Hautschutz für Friseuren und Coiffeuren

Der perfekte Hautschutzplan für Friseure und Coiffeure

Um alle Produkte und ihre Anwendung übersichtlich darzustellen, können Sie sich hier den perfekten Hautschutzplan für Friseure und Friseurinnen zum Ausdrucken und Aufhängen runterladen

Zum Download

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Was sind Berufskrankheiten?

Berufskrankheiten sind – wie der Name bereits besagt – Krankheiten, die durch eine besondere Belastung bei der Arbeit entstehen, der die betroffene Person deutlich stärker als die durchschnittliche Bevölkerung ausgesetzt ist. Ein Beispiel: viele Menschen färben sich ab und zu selbst die Haare und kommen so mit bestimmten Chemikalien in Kontakt. Friseure und Coiffeure sind diesen aber meist täglich ausgesetzt, da das Haare färben ein wichtiger Bestandteil ihres Berufes ist.

Die Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) regelt alle wichtigen Aspekte von Berufskrankheiten, etwa die Verpflichtungen des Arbeitgebers, potenzielle Berufserkrankungen seiner Arbeitnehmer dem Unfallversicherungsträger zu melden und enthält auch eine Liste aller Krankheiten, die offiziell als Berufskrankheit anerkannt sind. Ob z.B. eine Hauterkrankung als Berufskrankheit anerkannt wird, hängt auch mit den Umständen seiner Tätigkeit und dem Grad der Exposition zusammen.

Hauterkrankungen sind in Europa übrigens die zweithäufigste Berufskrankheit.