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Was hat Kafka mit Stokolan® zu tun?

Unser Bestseller Stokolan®, eine der weltweit am häufigsten eingesetzten beruflichen Hautpflegecremes wurde 1963 entwickelt. Schriftsteller Franz Kafka starb 1924 in Kerling in Österreich. Auch wenn es zeitlich keine Überschneidungen gab, verbindet Kafka und Stokolan® eine Gemeinsamkeit.

Die Geschichte des Arbeitsschutzes geht zurück ins 19. Jahrhundert, in die Zeit der Industrialisierung. Erste Arbeitsschutzmaßnahmen betrafen die Jüngsten, schränkten die Preußen doch die Kinderarbeit ein. Bis zum neunten Lebensjahr durften Kinder gar nicht mehr arbeiten und bis zum 16. Lebensjahr war tägliche Arbeitszeit auf 10 Stunden pro Tag begrenzt. Was für uns heute unvorstellbar klingt, war damals eine kleine Revolution.

Es folgten freiwillige Kommissionen, die lokal in Fabriken den Schutz der Arbeitnehmer überprüften. Eine rechtliche Grundlage dazu gab es ab 1878, als Inspektoren in Fabriken Revisionen durchführen durften. Bis zum ersten Arbeitsschutzgesetz sollte es aber noch weitere drei Jahre dauern. Am 01. Juni 1891 wurde das erste Gesetz dieser Art beschlossen. Die Sonntagsarbeit wurde eingeschränkt, Kinder unter 13 Jahren durften nicht mehr in Fabriken arbeiten und Frauen und Kindern wurde es verboten, nachts zu arbeiten. Mit der staatlichen Gewerbeaufsicht kam auch die erste echte Überwachungsinstanz dazu.

Mit Otto von Bismarck wurde dann in den Jahren 1883 und 1884 die erste Sozialgesetzgebung eingeführt. Mit dabei waren auch Krankenversicherungen für Arbeiter, Unfallversicherungsgesetz, Unfallrente und die Regelungen von Heilbehandlungen und der Unfallverhütung. Dass Politiker mit ihrer Gesetzgebung aktiv am Arbeitsschutz mitarbeiten, ist noch logisch. Aber, dass auch Schriftsteller maßgeblich daran beteiligt waren, ist eher ungewöhnlich. Doch war es Franz Kafka, der sich beruflich mit Handschutz beschäftigte. Er arbeitete von 1908 bis 1922 in der Arbeiter-Unfallversicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag. Konkret versuchte er mit seinen Vorschlägen Finger-Amputationen bei der Arbeit an Holzhobelmaschinen zu verhindern und leistete damit quasi die Grundlagenarbeit für den späteren Hautschutz und damit verbunden die Hautpflege.

Während der beiden Weltkriege wurde der Arbeitsschutz vernachlässigt, doch direkt danach traten die Gesetze wieder in Kraft und wurden teilweise sogar verschärft. Bis zur Basis des heutigen Arbeitsschutzgesetzes sollte es dann aber noch bis 1973 dauern, als das so genannte Arbeitssicherheitsgesetz eingeführt wurde. Damit wurde die Funktion des Betriebsarztes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit in den Unternehmen eingeführt.

Die Geschichte von Stokolan® - fast so alt, wie der erste Arbeitsschutz

Auch Stokolan® blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. Mit der Gründung der Crefelder Seifenfabrik Stockhausen & Traiser begann das, was heute als SC Johnson Professional® unter anderem bekannte, beliebte und vor allem wirksame Hautschutz-und Hautpflegeprodukte herstellt und vertreibt. Zu Beginn stellten Stockhausen & Traiser Seifen für die Krefelder Textilindustrie her. Vor allem Firmenmitgründer Julius Stockhausen machte sich mit Seifen, Fettlösemitteln und Fleckentfernern einen Namen. Daneben wurde er vor allem durch seine hohen und branchenunüblichen Qualitätsstandards und eine konsequente Kundenfokussierung bekannt.

Bis zu den ersten Hautschutzprodukten dauerte es aber bis 1932. Mit seiner Firma Stockhausen & Co entwickelte Julius Stockhausen das erste schwachsaure und seifenfreie Hautreinigungsmittel Praecutan®, mit dem er die Hautreinigung revolutionierte. Ein bestehendes Waschverbot für Ekzemkranke konnte mit Praecutan® aufgehoben werden. Der Hautreiniger wurde nach dermatologischen Tests sogar als Badezusatz für Säuglinge empfohlen. Und auch im Arbeitsschutz wurde Hautschutz erstmals anerkannt, denn Praecutan® wurde in vielen Betrieben auf Anordnung der deutschen Arbeiterfront eingesetzt und damit die weitverbreitete Ölakne eingedämmt.

Stokolan® – erfolgreich seit 1963

31 Jahre später wurde dann die Stokolan®-Serie entwickelt, die direkt an die Erfolge von Praecutan® anknüpfte. Mit hochwertigen Inhaltsstoffen, die das perfekte Verhältnis von Wirksamkeit und optimaler Hautverträglichkeit garantierten, wurde auch Stokolan® schnell zu einem Bestseller. Bis heute wird Stokolan® auf Grundlage der Basis-Rezeptur weiterentwickelt. Inzwischen sind sechs Cremes und Gele für unterschiedliche Hauttypen im Programm. Alle sind für Allergiker und für zu Ekzemen neigende Haut geeignet, ECARF-zertifiziert, farbstoff-und silikonfrei.