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Risiken von UV-Strahlung

Outdoor Worker UV-StrahlungUV-Strahlung wirkt auf den gesamten Körper ein, schädigt in höheren Dosen jedoch vor allem die Haut und die Augen.

Außenarbeiter (“Outdoor Worker”) sind besonders gefährdet: Allein in Deutschland sind ca. 2,5 bis 3 Millionen Menschen an UV-Licht-exponierten Arbeitsplätzen tätig.

UV-Strahlung

  • ist temperaturunabhängig
  • ist weder sichtbar noch fühlbar
  • kommt auch im Schatten oder bei Bewölkung vor
  • dringt durch lose gewebte Materialien
  • wird von Oberflächen wie Metall, Beton, Wasser und Schnee reflektiert

Je langwelliger die UV-Strahlen sind, desto tiefer dringen sie in unsere Haut ein und können dort verschiedene pathologische Veränderungen bewirken: 

UVADirekte kurzfristige Pigmentierung, praktisch ohne vorherigen Sonnenbrand (Melaninvorstufen dunkeln nach, schnelle Bräune die schnell abklingt/ Haut baut nur wenig Eigenschutz auf); Sonnenallergie, Mallorca-Akne; phototoxische und allergischeReaktionen; Hautalterung, Fältchenbildung, Elastose, Hautkrebsrisiko, hohes Melanomrisiko.

 

UVBUV-Erythem (Sonnenbrand), z. T. schwere und langfristige Zellschädigungen der Oberhaut; Aufbau einer Lichtschwiele; DNA-Schäden; hohes Hautkrebsrisiko.

 

 

UVBUV-Erythem (Sonnenbrand); Schwächung des Immunsystems; DNA-Schäden; sehr hohes Hautkrebsrisiko (Karzinogenität).*

 

 

* Natürliche UV-C-Strahlung wird durch die Ozonschicht gefiltert; wird jedoch bei technischen Prozessen freigesetzt, wie z. B. Elektroschweißen

Hautschäden durch die Sonne

Sie sollten Ihre Haut häufig auf Anzeichen von Hautkrebs überprüfen.

Kurzfristige Hautschäden durch die Sonne (links) und Langzeitprobleme wie Hautkrebs (rechts)